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Richtlinien für die Einreichung von Beiträgen für das Titelblatt der Zeitschrift „Nature“: Checkliste für Design und Dateiprüfung

Überprüfen Sie anhand der offiziellen Richtlinien von „Nature“ für Titelbilder die Einreichungsfristen, das Auswahlverfahren der Redaktion, den Bildausschnitt, die Auflösung, den Beschnitt, das Dateiformat, die Platzreserve sowie die Einschränkungen hinsichtlich generativer KI.

12. Juli 2026Das SciFig-Redaktionsteam
Richtlinien für die Einreichung von Beiträgen für das Titelblatt der Zeitschrift „Nature“: Checkliste für Design und Dateiprüfung

Letzte Überprüfung: 12. Juli 2026 · Überprüfung: SciFig-Redaktionsteam

Die Einreichung eines Bildes für das Titelblatt bei „Nature“ ist nicht gleichbedeutend mit der Einreichung von wissenschaftlichen Abbildungen aus einem Artikel. Die Titelbilder werden von der Redaktion und dem Grafikteam unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausgabe ausgewählt und stehen im Wettbewerb mit anderen eingereichten Beiträgen. Dabei werden neben der Relevanz für die Forschung auch die visuelle Gestaltung und die thematische Ausrichtung der jeweiligen Ausgabe berücksichtigt.

Dieser Artikel basiert auf den offiziellen Richtlinien von Nature unter Leitfaden für Titelbilder in wissenschaftlichen Publikationen und gilt für die von diesen Richtlinien abgedeckten Nature-Zeitschriften sowie die Forschungszeitschriften der Nature-Marke. Einzelne Redaktionen können abweichende oder zusätzliche Anforderungen stellen; sollten Sie direkte Anweisungen von der Redaktion erhalten, sind diese maßgebend.

Die wichtigsten Anforderungen im Überblick

Erläuterungen zum aktuellen Titelbild von „Nature“:

  • Die endgültige Fassung ist über das Manuskriptverfolgungssystem einzureichen; sollte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt sein, wenden Sie sich bitte an den für das Manuskript zuständigen Redakteur.
  • Nach Einreichung der endgültigen Fassung sollte diese so schnell wie möglich versendet werden, idealerweise innerhalb von zwei Wochen.
  • Die Leinwand für das Titelbild ist213 mm × 285 mm, wobei der obere, untere und rechte Rand jeweils3 mm Beschnittzugabebetragen.
  • Die Datei muss in Originalgröße mindestens300 dpibetragen.
  • Die in den Richtlinien für das Titelbild aufgeführten Formate umfassenPSD, TIFF, JPEG und PNG.
  • Reservieren Sie Platz für das Zeitschriftenlogo und den Titeltext, aberFügen Sie das Logo der Zeitschrift nicht direkt in Ihre Arbeit ein..
  • Nicht erlaubtVerwenden Sie keine mit generativer KI erstellten Bilder.

Die Einreichung eines Titelbildes garantiert keine Auswahl. Die Auswahlkriterien können je nach Zeitschrift und Ausgabe variieren; selbst bei hoher Qualität des Beitrags kann es vorkommen, dass dieser aufgrund thematischer Ausgewogenheit, zeitlicher Planung oder anderer eingereichter Beiträge nicht berücksichtigt wird.

1. Gestalten Sie das Titelbild, nicht die Abbildungen der Arbeit

Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten müssen detaillierte Belege liefern, während das Titelbild dazu dient, Interesse zu wecken und den Geist der Forschung durch ein ansprechendes visuelles Konzept zu vermitteln, ohne dabei die gesamte Arbeit erklären zu müssen.

Die Nature-Richtlinien legen Wert auf Ästhetik, technische Qualität, Klarheit, Originalität und Dynamik. Dies lässt sich in folgende Gestaltungsprinzipien umsetzen:

  • Konzentrieren Sie sich auf ein visuelles Konzept und fügen Sie nicht alle Experimente zusammen.
  • Legen Sie einen klaren Schwerpunkt fest, der auch nach der Verkleinerung auf Miniaturansicht noch erkennbar ist.
  • Schaffen Sie eine aktive Bildkomposition durch Tiefenschärfe, Bewegung oder visuelle Spannung.
  • Vermeiden Sie eine übermäßige Anzahl von Beschriftungen, Legenden, Achsen und Abbildungsnummern.
  • Auch bei konzeptionellen Darstellungen muss die wissenschaftliche Integrität gewahrt bleiben.

Abstrakte Darstellungen sind zulässig, müssen jedoch einen echten Bezug zur Arbeit haben und dürfen keine Ergebnisse andeuten, die in der Arbeit nicht belegt wurden.

2. Platz für das Zeitschriftenlogo und den Titeltext auf dem Titelblatt reservieren

Auf dem endgültigen Titelblatt werden der Impressumsbereich und der Titel des Heftes hinzugefügt. Wenn diese Elemente in der Gestaltung nicht berücksichtigt wurden, könnten wichtige Details verdeckt werden.

Legen Sie vor der Erstellung zunächst Layout-Hilfslinien fest:

  1. Leinwand mit den Maßen 213 × 285 mm einrichten.
  2. Fügen Sie oben, unten und rechts 3-mm-Beschnittmarken hinzu.
  3. Markieren Sie oben den Sicherheitsbereich für „Nature“ oder den Titel der entsprechenden Zeitschrift.
  4. Der Haupttext sollte die Stellen meiden, an denen möglicherweise Titeltext platziert wird.
  5. Fügen Sie keine offiziellen Logos, Ausgabenummern, Barcodes oder Titel auf dem Einband hinzu.

Als aktuelle Vorlage sollten die Layout-Abbildungen in den offiziellen Richtlinien für Titelseiten herangezogen werden. Es sollte nicht versucht werden, anhand von Screenshots früherer Titelseiten eine feste Vorlage abzuleiten, da sich die Position des Impressums und des Textes ändern kann.

3. Von Anfang an in Druckauflösung erstellen

Eine Leinwand im Format 213 × 285 mm entspricht bei einer Auflösung von 300 dpi etwa 2516 × 3366 Pixeln, wobei dies von den Beschnitt-Einstellungen der Design-Software abhängt. Wenn man zunächst eine kleine Vorlage erstellt und diese anschließend vergrößert, lassen sich verlorene Details nicht wiederherstellen.

  • Die Ausgangsdateien für Fotos, Renderings und Illustrationen sollten in voller Auflösung vorliegen.
  • Bei Verwendung von PSD- oder TIFF-Dateien sollten die Ebenen erhalten bleiben.
  • Überprüfen Sie Kanten, Farbverläufe und Texturen bei 100 %-Vergrößerung.
  • Vermeiden Sie Halos, die durch starke JPEG-Komprimierung und übermäßige Schärfung entstehen.
  • Überprüfen Sie, ob leuchtende RGB-Farben nach der Druckkonvertierung noch den Erwartungen entsprechen.

Die offiziellen Richtlinien erlauben es, bei der ersten Einreichung zunächst eine Version mit niedrigerer Auflösung einzureichen, allerdings muss in den Anmerkungen angegeben werden, dass eine hochauflösende Datei zur Verfügung gestellt werden kann. Das Team muss sicherstellen, dass die hochauflösende Version tatsächlich vorhanden ist und schnell bereitgestellt werden kann.

4. Häufige Ausschlussgründe vermeiden

Nature weist ausdrücklich darauf hin, überfüllte Bildkompositionen, niedrige Auflösung, übermäßig kindliche oder karikaturistische Darstellungen, abgedroschene visuelle Klischees und Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden. In den Leitlinien wird zudem ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit generativer KI erstellte Bilder nicht zulässig sind.

Überprüfung vor der Einreichung:

  • Ist das Bild auch nach der Verkleinerung noch scharf?
  • Sind alle erkennbaren Elemente Original, autorisiert oder lizenziert?
  • Wurden Markenzeichen, Markenprodukte, Film- und Fernsehfiguren sowie erkennbare, urheberrechtlich geschützte Designs vermieden?
  • Kann das Team darlegen, wie das Werk entstanden ist und woher die einzelnen Ausgangselemente stammen?
  • Hat das Forschungsteam bestätigt, dass das Konzept die Forschungsergebnisse nicht verzerrt?

5. Verwenden Sie keine generative KI zur Erstellung des Nature-Titelbildes

Die aktuellen Richtlinien auf dem Titelblatt von „Nature“ führen Bilder, die mit generativer KI wie DALL-E, Stable Diffusion und Midjourney erstellt wurden, als zu vermeidende Inhalte auf und stellen klar, dass solche Bilder nicht zulässig sind.

Daher reichte SciFig das von SciFig erstellte Bildnichtals Titelbild für Nature ein. Die Richtlinienprobleme lassen sich nicht einfach durch standardmäßige Neuzeichnungen, Kompositionen oder geringfügige Bearbeitungen beseitigen. Bei Zweifeln hinsichtlich der digitalen Erstellungsweise sollte der für den Beitrag zuständige Redakteur konsultiert und eine transparente, lückenlose Dokumentation der Entstehungsgeschichte aufbewahrt werden.

Selbst wenn sie nur für interne Konzeptionszwecke verwendet werden, müssen KI-Ergebnisse wissenschaftlich überprüft werden, da sie fiktive anatomische Strukturen, Materialien, Instrumente, Symbole und räumliche Beziehungen enthalten können. KI-Bilder können weder als Forschungsnachweis dienen noch echte Beobachtungsbilder ersetzen.

6. Legen Sie dem Werk die erforderlichen Hintergrundinformationen bei

Reichen Sie den Beitrag gemäß den Anweisungen des Manuskriptsystems oder des zuständigen Redakteurs ein. Eine kurze Erläuterung kann Folgendes enthalten:

  • Titel der Arbeit und Manuskriptnummer.
  • Forschungszusammenhang, den das Werk zum Ausdruck bringt.
  • Urheber und deren Aufgabenverteilung.
  • Rechtsstatus aller Ausgangsmaterialien.
  • Sind Ebenen-Dateien oder Versionen mit höherer Auflösung verfügbar?

Behaupten Sie nicht, dass die Einreichung eines Titelbildes Einfluss auf die Annahme des Artikels hat. Die Auswahl des Titelbildes hängt von der Planung der Ausgabe und der Qualität des Beitrags ab und ersetzt weder das Urteil der Redaktion noch das Peer-Review-Verfahren.

Checkliste für die Endabnahme

  • [ ] Die Anforderungen der jeweiligen Zeitschrift und des zuständigen Redakteurs wurden überprüft
  • [ ] Die Leinwand hat die Maße 213 × 285 mm und ist mit dem vorgeschriebenen Beschnitt versehen
  • [ ] Mindestens 300 dpi bei tatsächlicher Größe
  • [ ] PSD-, TIFF-, JPEG- oder PNG-Dateien wurden gemäß den Anforderungen vorbereitet
  • [ ] Es wurde Platz für den Kopftext und den Titeltext reserviert
  • [ ] Das Zeitschriftenlogo ist nicht in das Werk eingebettet
  • [ ] Es wurden keine mit generativer KI erstellten Bilder verwendet
  • [ ] Wissenschaftliche Genauigkeit, Originalität, Lizenzierung und Quelldateien wurden überprüft
  • [ ] Mit der endgültigen Fassung oder so bald wie möglich danach einreichen, idealerweise innerhalb von zwei Wochen

Ressourcen zu SciFig

Offizielle Quelle

**Erläuterung der Richtlinien:**Dieser Artikel ist ein unabhängiger Leitfaden und steht in keiner Verbindung zu Nature Portfolio und wird von diesem auch nicht unterstützt. Richtlinien und Bestimmungen können sich ändern; die aktuellen offiziellen Leitfäden sowie die Anforderungen der zuständigen Redaktion haben stets Vorrang.